Im Jahr 1995 zogen Herald Tassche und seine Frau von Twente im Osten der Niederlande nach Borkel & Schaft im Süden, wo später auch ihre drei Kinder zur Welt kamen. Das Ehepaar bekam hier die Gelegenheit, Miteigentümer eines schönen Hofs zu werden. Damals hatte der Betrieb etwa 140 Kühe. Bis heute sind bestimmt 100 hinzu gekommen. Herald und sein Sohn Chiel berichten über die Erweiterung des Stalls, die Melkroboter, die sie aufstellten, und darüber, weshalb sie bestimmte Entscheidungen trafen.
2006 übernahm Herald den Milchviehbetrieb vollständig vom vorherigen Besitzer. Nach dieser Übernahme platzte Tassche Melkvee schon bald aus allen Nähten. „2012 haben wir den Stall erweitert und mehr Tiere aufgestallt“, erläutert Herald. „Dadurch reichte letztendlich auch die Kapazität des Fischgrätenmelkstands, der ohnehin technisch veraltet war, nicht mehr aus. Ende 2021 haben wir daher auf Melkroboter von Fullwood umgestellt.“
„Irgendwann standen wir täglich sechs Stunden im Melkstand“, erinnert sich Chiel. „Fast einen ganzen Arbeitstag. Jetzt, wo wir vier M²erlins von Fullwood im Einsatz haben, sieht unser Tagesablauf ganz anders aus.“
Herald und Chiel waren von Anfang an vom M²erlin begeistert. „Die Roboter sorgen nicht nur dafür, dass die Arbeit leichter ist, sie stellen auch zahlreich Daten zur Verfügung, die uns bei der Tierbetreuung helfen“, erzählt Chiel. „Der M²erlin misst nämlich die Leitfähigkeit der Milch, die ein Kennwert für erhöhte Entzündungswerte ist. Wenn uns eine erhöhte Leitfähigkeit angezeigt wird, können wir sofort handeln, noch bevor wir Antibiotika einsetzen. Beispielsweise indem wir das Euter mit Minzsalbe einschmieren.“
„Die Roboter sind auch ganz leise“, hat Herald gemerkt. „Und das fördert die Ruhe im Stall.“ „Wir merken, dass die Kühe sich verändern“, ergänzt Chiel. „Sie lassen sich viel weniger von uns als Tierhalter beeindrucken. Sie folgen ihrem eigenen Rhythmus, machen einfach ihr Ding, ohne dass wir groß eingreifen müssen.“
Herald: „Wollen die Kühe fressen? Oder liegen? Oder ist es Zeit zum Melken? Sie machen eigentlich den ganzen Tag das, was sie selber möchten. Als wir noch keinen Melkroboter hatten, war das anders. Damals hatten wir feste Melkzeiten, aber nicht alle Kühe konnten gleichzeitig gemolken werden. Daher mussten einige Kühe immer ein paar Stunden warten, bis sie an der Reihe waren. Während der Wartezeit können sie nur begrenzt liegen und trinken. Mit einem Melkroboter regelt sich das ganz von selbst, und das hat einen positiven Einfluss auf die Kuhgesundheit.“
Bei Tassche werden die Kühe dreimal täglich von den M²erlins gemolken. „Jeder Roboter kann 60 Kühe melken“, weiß Herald. „Ein Melkvorgang dauert etwa fünf Minuten, geht also relativ flott. Und das ist viel besser für die Kuh. Da wir jetzt drei- statt zweimal am Tag melken, ist auch viel weniger Druck auf den Eutern.“
Der M²erlin verwendet die einzigartige Streampulse-Melktechnik, um die Striche zu entlasten. „In einem konventionellen Melkstand werden alle Euterviertel gleichzeitig gemolken und das Melkzeug wird von allen Viertel gleichzeitig abgenommen. Der M²erlin aber registriert, wenn ein Viertel leer ist“, erklärt Chiel. „Wenn der Milchfluss in einem Viertel beendet ist, wird es nicht länger gemolken und der Roboter nimmt das Melkzeug von diesem Viertel ab. Dadurch werden die Strichkanäle weniger stark belastet und die Gefahr einer Euterentzündung reduziert. Außerdem: Je besser und gesünder das Euter ist, desto einfacher klappt die Milchproduktion bei der Kuh.“
Willst du wissen, ob der M²erlin auch für deinen Stall eine geeignete Lösung ist, und was der M²erlin dir bringen kann?
