Der Milchviehbetrieb von Richard de Bie wird schon seit vier Generationen von seiner Familie bewirtschaftet. Im Jahr 2019 baute er einen neuen Milchviehstall und wechselte von einem 2×10-Melkstand auf zwei M²erlin Melkroboter von Fullwood. „Der Wechsel zum Robotermelken klappte sehr gut“, berichtet er. „Alle Kühe haben sich schnell an die neue Melkmethode gewöhnt und lassen die Milch seitdem gut einschießen.“ Er spricht über Arbeitseinsparung, die Ruhe im Stall und darüber, wie er mit FULLSENSE seinen Tierbestand managt.
Der Betrieb hält insgesamt gut 130 Kühe und 60 Jungrinder auf 43 Hektar. Daher kam der Melkroboter Richard sehr gelegen. „Ich habe den Roboter vor allem wegen der körperlichen Arbeit angeschafft“, erläutert er. „Zweimal täglich melken, das ist ganz schön schwer. Außerdem musste ich früher jeden Tag um 4:45 Uhr aufstehen. Jetzt klingelt der Wecker erst um 6:30 oder 7:00 Uhr, das macht schon einen Unterschied.“
„Ich drehe noch immer zweimal täglich meine Runde, aber der genaue Zeitpunkt spielt jetzt keine große Rolle mehr, man kann ihn auch verschieben. Mit den Robotern ist alles um einiges flexibler geworden.“
Die Roboter gefallen Richard daher auch außerordentlich gut. „Es herrscht viel Ruhe im Stall“, versichert er. „Die Kühe können selbst entscheiden, ob sie den Roboter besuchen oder nicht. Wir brauchen sie nicht zu zwingen oder zu treiben. Daher sind sie auch viel ruhiger als vorher.“
„Das lässt sich mit der Rushhour am Utrechter Hauptbahnhof vergleichen. Wenn man immer jemanden anrempelt und auch noch den Weg zum richtigen Bahnsteig finden muss, verliert man schnell die Ruhe. Am späten Vormittag oder abends bewegt man sich am gleichen Ort ganz anders.“
Der Stall ist 55 m lang und 43 m breit. Richard: „Die Kühe haben also reichlich Platz. Auch am Fressgitter, denn hier gibt es gut 140 Fressplätze. Die Kühe müssen daher nie warten, bis sie an der Reihe sind, weder beim Melken noch beim Fressen.“
Für Richard gab es noch weitere Gründe, sich für die M²erlin Melkroboter zu entscheiden. „Wir hatten bereits einen Melkstand von Fullwood und ich habe viel Vertrauen in die Melktechnik“, berichtet er. „Dank der Konstruktion der M²erlins mit doppeltem Ein- und Ausgang war es darüber hinaus nicht nötig, mit zusätzlichen Abtrenntoren zu arbeiten. Außerdem konnte ich weiterhin die bereits vorhandenen Halsbänder und den Fütterungscomputer nutzen – ein zusätzlicher Kostenvorteil.“
Fullwood hat unterdessen eine Anwendung entwickelt, welche die komplexen Daten des M²erlin-Melkroboters in mundgerechte Informationen umwandelt: FULLSENSE. Und Richard war einer der ersten Landwirte, die diese Anwendung testen durften.
Richard: „FULLSENSE sorgt dafür, dass man Dinge wie die Milchmenge, die Inhaltsstoffe der Milch und die Leitfähigkeit leicht in übersichtlichen Grafiken ablesen kann. Das ist wichtig, denn ich will natürlich gerne wissen, wie es meinen Tieren geht, und schnell handeln können, falls das nötig ist.“
„Da die Informationen auf eine übersichtliche Art dargestellt werden, weiß man eigentlich gleich, was zu tun ist“, ergänzt er. „Ist beispielsweise die Leitfähigkeit erhöht, nimmt die Milchleistung ab und verändert sich auch das Fressverhalten? Dann weiß man sicher, dass etwas nicht stimmt und dass man die betreffende Kuh gut im Auge behalten muss.“
Ist eine Kuh brünstig? Dann sorgt FULLSENSE auch dafür, dass sie automatisch in einen abgetrennten Bereich kommt. „Sehr angenehm“, findet Richard. „Denn wenn man die Kuh selber zwischen all den anderen Kühen herauspicken muss, kann man lange beschäftigt sein.“
Auch dank der Roboter liegt die Jahresdurchschnittsleistung mittlerweile bei stolzen 10 000 Litern. Die Milchleistung ist nach der Inbetriebnahme der M²erlins um einige Liter je Kuh und Tag gestiegen. Der Milchviehhalter bemerkt auch eine Abnahme der Euterentzündungen. Ergebnisse, auf die man stolz sein kann!
Willst du wissen, ob der M²erlin auch für deinen Stall eine geeignete Lösung ist? Oder wie du deinen Betrieb mithilfe von Fullwood optimieren kannst? Dann wende dich an einen Händler in deiner Nähe. Er wird dich gerne beraten.
Willst du wissen, ob der M²erlin auch für deinen Stall eine geeignete Lösung ist? Oder wie du deinen Betrieb mithilfe von Fullwood optimieren kannst? Dann wende dich an einen Händler in deiner Nähe.
